Aus dem Wahlkreis: Bürgerentscheide klar gegen Großprojekt B40/B519 neu

Gepostet am Montag, den 14. Februar 2011 um 16:57 in Pressemitteilung,Verschiedenes

In Flörsheim und Hochheim nicht gegen die Bewohner durchzusetzen

Gleich zwei Bürgerentscheide haben am 13.02. gegen das Großprojekt B40/B510 (neu) stattgefunden. In Hochheim und Flörsheim waren die Menschen von den Initiatoren der Bürgerentscheide aufgerufen, sich gegen die weiteren Planungen der seit vielen Jahrzehnten höchst umstrittenen Planungen zu wenden. In Hochheim lehnten über 80 % der Wählerinnen und Wähler die B40 (neu) ab, während es in Flörsheim eine knappe Mehrheit von 50,9 % gegen die B519 (neu) gab. In Flörsheim war dies nach 2007 schon der zweite erfolgreiche Bürgerentscheid gegen die B519.

Pressemitteilung: Aufwind für die Finanztransaktionssteuer

Gepostet am Montag, den 7. Februar 2011 um 16:13 in Finanzkrise,Pressemitteilung,Wirtschafts- und Finanzpolitik

Anlässlich der Öffentlichen Ausschusssitzung der Petition für eine Finanztransaktionssteuer von Jörg Alt erklären Wolfgang Strengmann-Kuhn, Mitglied im Petitionsausschuss und Berichterstatter, und Gerhard Schick, Sprecher für Finanzpolitik:

Es ist ein großer Erfolg der Kampagne „Steuer gegen Armut“, die Finanztransaktionsteuer auf der politischen Agenda nach oben gebracht zu haben. Heute wird ihre breit unterstützte Petition im Bundestag diskutiert.

Die Kampagne und die Petition haben dazu beigetragen, dass das Bundesfinanzministerium zügig an konkreten Konzepten für die Einführung einer Finanztransaktionsteuer arbeitet, was wir ausdrücklich begrüßen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Konzepte fertig ausgearbeitet und so bald wie möglich in die Realität umgesetzt werden.

Dabei muss nicht auf eine EU-weite Lösung gewartet werden. Vielmehr sollten Staaten der Eurozone eine Vorreiterrolle einnehmen, solange sich nicht alle EU-Mitgliedstaaten auf eine Finanztransaktionsteuer einigen können. Nach unseren Vorstellungen müssen Finanztransaktionen umfassend besteuert werden. So wird die ungerechtfertigte Bevorzugung von Umsätzen im Finanzsektor gegenüber Umsätzen in der Realwirtschaft abgebaut.

Die Petition zur Finanztransaktionssteuer vom 6.11.2009 wurde von über 66.000 Personen mitgezeichnet.

Persönliche Erklärung zur Ablehnung des Mandats der Bundesregierung zur Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr

Gepostet am Freitag, den 28. Januar 2011 um 17:52 in Frieden

Persönliche Erklärung nach § 31 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages zur namentlichen Abstimmung über den Antrag der Bundesregierung auf Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) unter Führung der NATO auf Grundlage der Resolutionen 1386 (2001) und folgender Resolutionen, zuletzt Resolution 1943 (2010) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (BT-DRS: 17/4402)

Persönliche Erklärung der Abgeordneten Agnes Malczak, Beate Müller-Gemmeke, Anton Hofreiter, Wolfgang Strengmann-Kuhn, Dorothea Steiner, Maria Klein-Schmeink, Stephan Kühn, Sylvia Kotting-Uhl, Sven-Christian Kindler und Agnes Krumwiede

Die Entscheidung über Auslandseinsätze der Bundeswehr gehört zu den schwierigsten Entscheidungen, die Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu treffen haben und fordert wie kaum eine andere das Gewissen und Herz der Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Dem Engagement der in Afghanistan eingesetzten zivilen Helferinnen und Helfer, Soldatinnen und Soldaten sowie ihren Familienangehörigen gilt unsere große Wertschätzung und unser zutiefst empfundener Dank.

Das vorliegende Mandat setzt die im vergangenen Jahr begonnene Einsatzstrategie der militärisch offensiven Aufstandsbekämpfung fort. Unsere Nein-Stimme richtet sich gegen eine Strategie, die zur Eskalation beiträgt und damit den Anspruch der Stabilisierung Afghanistans nicht erfüllt. Unsere Ablehnung des Mandates ist nicht gleichzusetzen mit der Forderung nach einem Sofortabzug, den wir ausdrücklich zurückweisen, würde er doch die Situation in Afghanistan noch weiter destabilisieren.

FNP: Grüne sind «vorsichtig» optimistisch – Partei hofft auf 10 Prozent plus x

Gepostet am Dienstag, den 25. Januar 2011 um 12:26 in Verschiedenes

Artikel zum Neujahrsempfang der GRÜNEN Limburg-Weilburg am 23. Januar mit Wolfgang Stengmann-Kuhn

Für die große politische Ebene war beim Neujahrsempfang der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Wolfgang Strengmann-Kuhn zuständig. Er schoss sich auf die FDP ein. «Spätestens seit den Steuergeschenken an die Hoteliers ist klar, dass es Schwarz-Gelb nicht darum geht, geringe Einkommen zu entlasten, sondern nur ihre Klientel», sagte Strengmann-Kuhn. Dieses Bild setzte sich durch alle Politikfelder fort, beispielsweise beim Wiedereinstieg in die Atomenergie.

Auch die übrigen Oppositionsparteien bieten aus Sicht des Abgeordneten kein überzeugendes Bild. Die Linkspartei wisse nicht, wohin sie programmatisch wolle und die SPD finde zu vielen Sachfragen keine klare Haltung, beispielsweise zu «Stuttgart 21». Doch auch die Grünen selbst müssten etwas tun. «Wir müssen uns personell breiter aufstellen und unsere Mitglieder an der Basis besser weiterbilden», mahnte Wolfgang Strengmann-Kuhn.

Umfrage: Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes

Gepostet am Montag, den 24. Januar 2011 um 14:33 in Frieden,Verschiedenes

Am 28. Januar wird im Bundestag über das von der Bundesregierung vorgelegte Mandat für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan abgestimmt. Soll die Grüne Bundestagsfraktion...

  • ...das Mandat ablehnen? (78%, 127 Stimmen)
  • ...sich enthalten? (14%, 22 Stimmen)
  • ...dem Mandat zustimmen? (8%, 13 Stimmen)
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Interview zur Regelsatzerhöhung

Gepostet am Freitag, den 17. Dezember 2010 um 16:16 in Armut/ Grundsicherung,Grundeinkommen,Grundsicherung/ Hartz IV,Regelsatz,Verschiedenes

Junge Welt, 16.12.

„Mitverantwortung meiner Partei gibt es durchaus“

Abgeordneter der Grünen plädiert für ein Gegenkonzept zu Hartz IV. Alternative Berechnung des Bedarfs

Wolfgang Strengmann-Kuhn ist Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen und hat mit dem Frankfurter Arbeitskreises Armutsforschung eine fachliche Stellungnahme zur Berechnung der Regelsätze herausgegeben

Der Bundesrat wird am Freitag über den Hartz IV-Gesetzentwurf der Bundesregierung entscheiden, der unter anderem die Erhöhung der monatlichen Regelleistung von nur fünf Euro auf 364 vorsieht. Der Frankfurter Arbeitskreis Armutsforschung hat einen anderen Bedarf ermittelt?

Den von uns genannten Betrag von zwischen 433 Euro und 480 Euro für den ersten Erwachsenen und 314 bis 359 Euro für den zweiten Erwachsenen in einer Familie haben wir nicht selber ermittelt. Wir beziehen wir uns auf eine von der der Diakonie in Auftrag gegebene und der Volkswirtin Irene Becker durchgeführte, die zu unsere Arbeitskreis gehört. Uns geht es vor allem darumoffen zu legen, an welchen Punkten die CDU/FDP-Bundesregierung ihre Berechnungen methodisch unkorrekt vorgenommen hat und welche verfassungsrechtlichen Probleme es gibt. Die genannten Beträge sollen darstellen, in welchem Umfang die Bundesregierung den Regelsatz herunter gerechnet hat.

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