Wahlabend mit Wackelkandidat: Wolfgang zittert

Gepostet am Freitag, den 2. Oktober 2009 um 15:03 in Verschiedenes
evangelisch_de

Bundestagswahl – Für den Grünen-Politiker Wolfgang Strengmann-Kuhn ist der Wahlabend lang und spannend. Als Wackelkandidat bangt er bis spät in die Nacht um sein Bundestagsmandat.

Von Henrik Schmitz

Wolfgang Strengmann-Kuhn hat keinen Plan B. Seit 1,5 Jahren ist der 45-Jährige nun Bundestagsabgeordneter. Nachgerückt. „Wenn ich nicht wieder in den Bundestag einziehe, bin ich arbeitslos“, sagt er. Kurz nachdem er ins Parlament einzog, war sein Zeitvertrag als Dozent an der Goethe-Universität Frankfurt abgelaufen. Es wartet keine Professur auf ihn. Seine Frau verdient als Medienpädagogin nicht genug, um die Familie mit zwei Kindern zu ernähren. Also geht es um viel an diesem Wahlsonntag. Eigentlich um alles, was Strengmann-Kuhns berufliche Existenz ausmacht. Aber das würde der Abgeordnete nie sagen. Er gibt sich gelassen.

Wolfgang Strengmann-Kuhn auch in der 17. Legislaturperiode im Bundestag

Gepostet am Montag, den 28. September 2009 um 16:22 in Verschiedenes

Am Ende gaben wenige tausend Stimmen den Ausschlag

Bis tief in die Nacht haben Wolfgang Strengmann-Kuhn und sein Wahlkampfteam den neuesten Ergebnissen aus den Wahlkreisen entgegen gefiebert und gerechnet.

Erst gegen 2 Uhr nachts, als etwa 95% der Stimmen aus den bundesweiten Wahlkreisen ausgezählt waren, war es rechnerisch sicher: Wolfgang ist wieder im Bundestag. Die Erleichterung war riesengroß, denn das Ergebnis hätte knapper kaum sein können. Einige Sitze weniger für die GRÜNE Bundestagsfraktion oder eine etwas geringere Wahlbeteiligung in Hessen im Vergleich zum Bund hätten Wolfgangs Wiedereinzug unmöglich gemacht. Am Morgen danach kam dann auch die amtliche Bestätigung vom Bundeswahlleiter. Das alphabetische Verzeichnis der GRÜNEN Abgeordneten für die 17. Wahlperiode lag vor:

„Lfd. Nr. 60; Strengmann-Kuhn, Wolfgang; HE; 6; 181“

Wir freuen uns sehr, dass wir weiter in Berlin und dem Main-Taunus-Kreis Politik machen können. Wir arbeiten an dem ökologischen Umbau der Wirtschaft, der Verbindung von Ökonomie und sozialer Gerechtigkeit, der Einführung einer Bürgerversicherung und der Etablierung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Allen, die uns in den letzten Monaten unterstützt haben, sind wir ganz besonders dankbar: Das Wahlkampfteam, der Kreisverband Main-Taunus, die Ortsverbände und unabhängigen Listen, die GRÜNEN Fans bundesweit und auch parteilose UnterstützerInnen haben alle ihren Beitrag zum Erfolg geleistet. Vielen Dank!

Interview auf Radio X mit Wolfgang Strengmann-Kuhn

Gepostet am Dienstag, den 22. September 2009 um 14:20 in Verschiedenes

Stoma Live. Die Radiosendung der Intitiative Frankfurt gegen Darmkrebs auf Radio X. Thema vom 20.9.09: „Eine Woche vor der Bundestagswahl“

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Live im Studio waren:

Für die SPD: Ulli Nissen; für BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN: Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, für DIE LINKE: Margarete Wiemer

Radio X: Eine Woche vor der Bundestagswahl.

(Das erste Statement von WSK beginnt etwa bei 5:10 Min.)

Pressemitteilung: Bundesregierung trägt bei angeblicher Opel-Rettung volles Risiko

Gepostet am Dienstag, den 22. September 2009 um 13:42 in Pressemitteilung,Verschiedenes
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Zur Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses zur Opel-Rettung erklären Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, außenwirtschaftspolitischer Sprecher und Alexander Bonde, haushaltspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:

Die angebliche Rettung von Opel ist ein Wahlkampf-Trick der großen Koalition. Zwar scheint Opel auf den ersten Blick gerettet, doch der Preis für den Bund ist ungeheuerlich hoch. Der Bund trägt ein zehnmal höheres Risiko als die Käufer Magna und Sberbank. Das ist für uns nicht hinnehmbar.

Höchster Kreisblatt: „Vorbild: Finnland, nicht Bayern“

Gepostet am Montag, den 21. September 2009 um 16:48 in Verschiedenes
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Zur Diskussion mit den DirektkandidatInnen des WK 181 in Eschborn am 18.9.09

Das Thema Bildung stand ganz oben – Disziplinierte Diskussion über die klassischen Themen

Eine gute Woche vor der Bundestagswahl fühlten die Oberstufenschüler des Kleist-Gymnasiums den Bundestagskandidaten des Wahlkreises 181 (Main-Taunus sowie Kronberg, Steinbach und Königstein) auf den Zahn.
Die fünf Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien ließen sich nicht lange bitten, standen allesamt Rede und Antwort. Die von Schulsprecherin Nadine Hergesheimer und Oberstudienrätin Regine Schütz moderierte Veranstaltung war von den Schülern in ihren Leistungskursen hervorragend vorbereitet worden. Die drei zentralen Themen – Bildung, Wirtschaft und Afghanistan – wurden jeweils mit Fakten präsentiert, ehe die Kandidaten Stellung beziehen konnten. Die rund 350 Schüler, deren Bereitschaft zur Teilnahme mit sanftem Druck seitens der Schule verstärkt worden war, begleiteten die Einlassungen des Podiums stets mit freundlichem Beifall, Pfiffe während der über zwei Stunden dauernden Befragung gab es überhaupt nicht. So konnte man die Haltung der Schüler nur am unterschiedlich lautstarken Beifall für den jeweiligen Politiker ablesen, wobei den größten Applaus allerdings ein Redner aus dem Plenum erhielt, der FDP-Vertreterin Bettina Stark-Watzinger mit den Worten attackierte: «Sie sind vor dem Unternehmer, Sie sind nicht vor dem Volk.»

Wiesbadener Kurier: „Dem Atomkraftgegner von den Lippen gelesen“

Gepostet am Sonntag, den 20. September 2009 um 13:52 in Verschiedenes

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WAHLVERANSTALTUNG Grünen-Basis erlebt einen wortgewaltigen Klaus Traube und sammelt Argumente in der Energiediskussion

Politik findet auch heute noch in Hinterzimmern statt. Wobei im Fall der atompolitischen Wahlveranstaltung der Main-Taunus-Grünen im Nebensälchen des Hofheimer Stadthallen-Restaurants die Öffentlichkeit durchaus gern gesehen war. Türsteher der Parteijugend hatten auch im Freien aufmerksam gemacht, der Weg um die Theke herum war bestens ausgeschildert. Doch Laufkundschaft war nicht vertreten, vielmehr huldigte eine große Anhängerschar der Kultfigur der Anti-Atombewegung, Professor Klaus Traube.

Ein Streitgespräch konnte es da nicht geben, da forderten die Diskussionsredner eher eine Vertiefung der persönlichen Lieblingsargumente aus Expertenmund gegen die Kernkraft ein. Und Bundestagskandidat Wolfgang Strengmann-Kuhn konnte im Endspurt des Bundestagswahlkampfes konstatieren, dass die Grünen im Main-Taunus-Kreis eine ausgesprochen breite Basis haben.

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