FR: Altersarmut bei Frauen 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente

Gepostet am Donnerstag, den 29. März 2012 um 14:56 in Alterssicherung,Gender

Darin:

Grüne fordern Garantierente

Die Grünen fordern eine Rentenversicherungspflicht für Minijobs. Nur so sei gewährleistet, dass auch die Geringverdiener Anspruch auf Erwerbsminderungsrente hätten, sagte Wolfgang Strengmann-Kuhn, der rentenpolitische Sprecher der Grünen, der Onlineausgabe dieser Zeitung. Das reiche aber nicht aus, um Altersarmut zu verhindern. „Wir fordern eine Garantierente für jeden, der mindestens 30 Jahre Rentenversicherungsbeiträge gezahlt hat“, so der Grünen-Abgeordnete. Diese Garantierente müsse höher als die Grundsicherung ausfallen.

Zum vollständigen Artikel bei fr-online.de

Weltfrauentag: Frauen verdienen mehr – Entgeltdiskriminierung von Frauen verhindern

Gepostet am Donnerstag, den 8. März 2012 um 15:40 in Gender,Parlamentarische Initiativen,Verschiedenes

Antrag
der Abgeordneten Renate Künast, Beate Müller-Gemmeke, Ekin Deligöz, Monika Lazar, Ingrid Hönlinger, Kerstin Andreae, Volker Beck (Köln), Kai Gehring, Katrin Göring-Eckardt, Britta Haßelmann, Memet Kilic, Sven-Christian Kindler, Maria Klein-Schmeink, Agnes Krumwiede, Markus Kurth, Dr. Tobias Lindner, Jerzy Montag, Lisa Paus, Brigitte Pothmer, Tabea Rößner, Claudia Roth (Augsburg), Elisabeth Scharfenberg, Ulrich Schneider, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Beate Walter-Rosenheimer und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Frauen sind auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Der Anteil von Frauen im Niedriglohnsektor ist hoch, ebenso ihr Anteil an den Teilzeitbeschäftigten oder den geringfügig Beschäftigten. Das ungerechte Steuersystem und das Modell des Alleinernährers in der Ehe herrschen immer noch vor. Es gibt nicht genügend Kinderbetreuungsangebote, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nach wie vor schwierig. Und Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich pro Stunde 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Rund 81 Prozent der Betriebe im Westen und 64 Prozent im Osten bezahlen Frauen weniger Gehalt als Männern. Deutschland ist damit bei der Entgeltgleichheit seit Jahrzehnten zusammen mit Tschechien, Österreich und der Slowakei Schlusslicht in Europa.

Oft wird angeführt, dass die Entgeltlücke auf unterschiedliche Bildung und Ausbildung, typische Berufswahl sowie selbstgewählte Arbeitszeitmodelle wie Teilzeitarbeit oder Erwerbsunterbrechungen aufgrund von Kindererziehungszeiten zurückzuführen sei. Zu bedenken gilt, dass es sich dabei oft um individuelle Anpassungsstrategien an strukturelle Gegebenheiten handelt, wie mangelnde Kinderbetreuungsangebote. Selbst wenn die genannten Faktoren berücksichtigt werden, lässt sich der Gender Pay Gap nur mit unmittelbarer und mittelbarer Entgeltdiskriminierung erklären.

Zum Antrag der Bundestagsfraktion [PDF]

taz: Die Grünen und Gauck – Ja, aber

Gepostet am Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 14:17 in Verschiedenes

Die Grünen-Spitze zeigt sich stolz, dass Gauck angeblich ihre Idee war. Doch an der Basis und im Bundestag gibt es viel Unmut: nicht alle wollen für ihn stimmen.

Deutliche Worte findet Wolfgang Strengmann-Kuhn, der sozialpolitische Sprecher der Fraktion. „Wenn Menschen auf die Straße gehen, die Demokratie und Freiheit durch die Finanzmärkte gefährdet sehen, darf man das nicht albern bezeichnen“, so Strengmann-Kuhn zur taz. Gauck solle das Engagement von Occupy & Co lieber „positiv würdigen“.

Zum vollständigen Artikel bei taz.de

Offenbacher Protestaktion gegen Naziterror

Gepostet am Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 13:18 in Verschiedenes

Do., 23.2., 18 Uhr, OF Stadthof / Rathaus

Flyer_bunt-statt-braun

Das neue Aktionsbündnis „bunt statt braun“ in Stadt und Kreis Offenbach ruft auf zur Protestaktion gegen Neonazis, Rechtsextremisten und Rechtspopulisten

Als Reaktion auf die Mordserie der Zwickauer Naziterroristen hat sich in Stadt und Kreis Offenbach das Aktionsbündnis „bunt statt braun“ aus Bürgern, Vereinen, Institutionen, Glaubensgemeinschaften, Gewerkschaften, Kommunen und Ausländerbeiräten gebildet, weil es Zeit ist zu handeln. Wir dürfen diesen menschenunwürdigen Taten nicht mehr einfach schweigend zusehen und diese menschenverachtende Gesinnung nicht hinnehmen.

Neue Veröffentlichung: Gerechte Studienfinanzierung

Gepostet am Sonntag, den 12. Februar 2012 um 15:04 in Verschiedenes
ISM_Buch

Gerade erschienen:
Gerd Grözinger, Juliane Knörr, Wolfgang Strengmann-Kuhn, Stefan Ziller: Gerechte Studienfinanzierung. in: Johannes Angermüller / Sonja Buckel / Margit Rodrian-Pfennig (Redaktion): Solidarische Bildung. Crossover: Experimente selbstorganisierter Wissensproduktion. Herausgegeben vom Institut Solidarische Moderne.

Flyer zum Buch (pdf)

Link zur Buchankündigung beim VSA-Verlag

Rede zur Neuordnung der Organisation der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV-Neuordnungsgesetz)

Gepostet am Donnerstag, den 9. Februar 2012 um 16:32 in Alterssicherung,Verschiedenes

 

Weiterführende Dokumente:

Entschließungsantrag der Bundestagsfraktion [PDF]

Protokoll der Rede:

Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

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